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Marienbad – Das goldene Zeitalter

Marienbad wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet. Den größten Verdienst an der Entstehung des Kurortes hatte der Abt Reitenberger und der Ordinarius des nahe gelegenen Tepler Stifts. Dr. Nehr, der die Idee hatte, in der Nähe der Quellen – in einem schwer zugänglichen und sumpfigen Tal – ein Heilbad zu errichten. Mit der Trockenlegung des sumpfigen Tals wurde der Gartenarchitekt Vaclav Skalnik beauftragt, dem es auch gelang die Landschaft so zu gestalten, dass die Parkanlagen fließend in den Wald übergehen. Anschließend begann man mit der Errichtung von Häusern, Kureinrichtungen und Pavillions für die Quellen sowie der Kolonnade.

Das drittälteste "Badehaus", ein im Jahr 1812 direkt an der Marienquelle erbautes einstöckiges Backsteingebäude, verfügte ursprünglich über 16 Bäder, 10 Zimmer und eine Küche. Im Jahre 1820 wurde das Badehaus um Dampf- und Duschbäder erweitert. Da das Altbad bald nicht mehr dem Ansturm der Kurgäste gewachsen war entschloss man sich, den Bau einer weiteren Kureinrichtung und so entstand im Jahr 1828 das Neubad (Nove Lanze- das heutige 5 Sterne Kurhaus). Zur Erwärmung des Bäderwassers diente im Neubad eine Dampfanlage. Im Eckbereich des Gebäudes wurde ein Gesellschaftssalon eingerichtet, der zu Veranstaltungen und Zusammenkünften, Bällen und Konzerten diente. Einen ungeahnten Aufschwung erlebte der Kurort im Jahre 1882, als in der Nähe zum Altbad ein Moorbad errichtet wurde. In diesem Moorbad wurden in 34 Kabinen Moorbäder in Holzwannen verabreicht. Reinigende Wasserbäder und später auch Kaltwasserbäder bildeten weitere Kurbehandlungen in diesem Haus.

Singende Fontäne bei Nacht
Die Ferdinandsquelle

Die Parkbänke bei den Kolonnaden sind ein beliebter Treffpunkt der Kurgäste.
Die Alexandraquelle befindet sich im großen Kurpark, der sich durch ganz Marienbad zieht.

Der Großteil der Marienbader Kurhäuser stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dieses goldene Zeitalter brachte der Kurstadt einen beispiellosen Aufschwung. Marienbad wurde zu einem weltberühmten und sehr beliebten Kurort. Zu den bedeutendsten Besuchern gehörten Johann Wolfgang Goethe, Mark Twain, N.V. Gogol, Johann Strauss, Friedrich Chopin, Richard Wagner und zahlreiche weitere bedeutende Persönlichkeiten und berühmte Künstler aus aller Welt. Zu den häufigsten Gästen zählte der englische König Edward VII., der insgesamt neunmal zwischen 1899 – 1908 in Marienbad zu einem Kuraufenthalt verweilte und sich in Marienbad im Jahr 1904 mit dem österreichisch-ungarischen Kaiser Franz Josef I traf.
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